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Hotelgeschichte

Der RIESE wurde in den Jahren 1625/1626 als Gasthaus mit Übernachtung und Umspannstation für die Postkutschen, errichtet. Der Mainhafen befand sich direkt gegenüber. Heute ist dieser längst zugeschüttet und mit Wohnblocks bebaut. An das Hafengebiet erinnert heute nur noch der Name: Heumarkt.

Im "Handbuch für Reisende" von Frau von Genlis, erschienen in Leipzig und Paris 1809, wurde der Riesen als "...gut Quartier.." empfohlen.

Napoleon I. weilte wohl sechs Mal in Hanau. Zumeist nächtigte er im Risen, so auch am. 16. Dezember 1812. An diesen Aufenthalt erinnert eine Gedenktafel an der Hauswand. Von einem Aufenthalt ist folgende Geschichte überliefert: Napoleon hatten "Sauerkraut, Kartoffelbrei und Schweinefleisch/Salzfleisch" sehr gut gemundet. Zur Köchin Frau Ebermeyer soll er gesagt haben: "Madame! Ich habe heute sehr gut gespeist und muss Ihnen dafür dankbar sein. Erbitten Sie etwas von mir!" Devot antwortete diese: "Sire! Ich lebe in Verhältnissen, welche mich auf Euer Majestät hohe Gnade verzichten lassen können!"

Ludwig Emil Grimm, in seiner Zeit ein bekannter Maler und jüngerer Bruder der in Hanau geborenen Märchensammler und Sprachforscher Jacob und Wilhelm Grimm, verbrachte den Silvesterabend 1819 im Hotel Zum Riesen. In seinem Tagebuch notiert er: "Wir brachten den Silvesterabend im"Riesen" auf einem Ball zu, wo die Damen weit schöner als in Frankfurt waren, dazu sehr schön gewachsen."

Modern ging es ebenfalls im Riesen zu, denn der Riesen war am 25. November 1898 das erste Haus in Hanau, in dem elektrisches Licht leuchtete.

Seit dem Jahre 1912 befindet sich das Haus in Familienbesitz.

Wie viele Gebäude in Hanau blieb auch das Hotel im zweiten Weltkrieg nicht verschont:am 19. März 1945 wurde es komplett zerstört. Im Bombenhagel ging ebenfalls die eiserne Riesenfigur unter, die sich zu Sanierungszwecken in einer Metallwerkstatt in Hanau befand.

In den 50er Jahren wurde in einem provisorischen Gebäude zunächst der Gastronomiebereich wieder eröffnet.

1961/62 folgte der Wiederaufbau des gesamten Hotels. Viele Jahre befand sich im Erdgeschoss die damals gut bekannte Restaurantkette "Wienerwald".

1992 wurde das Haus komplett entkernt, saniert und neu eröffnet. Seitdem wurde im RIESEN immer wieder umgebaut und erweitert.

Zur 375-Jahr-Feier im Dezember 2001 wurde wieder ein bronzener Riese an das Hotel angebracht. Wie ein Pilgerer, sich auf einen kräftigen Stab stützend, lächelt er freundlich auf alle vorüberziehenden Gäste herab.

2003 bekam der RIESE einen kleinen Bruder, den RIESENjunior, eine 2 Sterne Dependance, in der Krämerstraße.

Im Jahre 2012 kam das Restaurant "Römerhof" mit dazu. Das Ehepaar Susnjara sorgt dort seitdem für das leibliche Wohl der Gäste.

Seit dem Frühling 2014 ziert eine weitere Bronzestatue das Hotel ZUM RIESEN: Luis Emil Grimm begrüßt auf einer steinernen Bank sitzend, direkt neben dem Haupteingang, die Gäste. In seinem Skizzenbuch, das er in der Hand hält, hat er etwas notiert... Emil, so wird er liebevoll von allen genannt, ist ein beliebtes Fotoobjekt von alt und jung und hat auch schon Freunde, die ihn täglich besuchen, darunter viele Kinder. Darüber sind wir besonders froh.

Wenn Sie Lust haben, schauen Sie doch einfach vorbei,

wir freuen uns auf Sie.

Ihre Familie Knof

 

Hotel Zum Riesen

Heumarkt 8, 63450 Hanau
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E: info@hanauhotel.de

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